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Nun ein paar Worte zu den Spaßverderbern: Gemäß Vertragsbedingungen auf der Eintrittskarte waren 1,5 L PET-Flaschen, Tetra-Paks und Kameras für den Privatgebrauch auf dem Festivalgelände erlaubt, also da, wo die Musik spielte. Am Sa. Abend wollte die Security nur PET-Flaschen ohne alkoholischen Inhalt durchgehen lassen. Am So. Vormittag waren nur noch Tetra-Paks erlaubt, angeblich wegen zahlreicher Fußverletzungen durch die PETs. Am So. Nachmittag gab es dann auch mit Tetras Schwierigkeiten. Sollte da mit allen Mitteln der durch Kauf der Karte geschlossene Vertrag gebrochen werden zu Gunsten des bierproduzierenden Sponsors? Es wurde auch nicht für nötig erachtet, zwischendurch entsprechende Lautsprecheransagen zu machen, sodass fast jeder Gang zum Festivalgelände-Eingang eine neue unliebsame Überraschung mit nervigen Diskussionen bedeutete. Das Grillen - im Sinne von Offenem Feuer - war ja schon von vornherein untersagt. Glücklicherweise wurden etliche Grills von der Security nicht wahrgenommen, sodass man nicht an den Fress-Ständen arm werden musste. Die Brandgefahr hielt sich eh in Grenzen, da das Wetter zwar vorwiegend trocken, aber nicht sommerlich heiß war. Umso verwunderlicher war es, dass die Security am So. nach dem letzten Konzert, als der Regen einsetzte, recht vehement gegen Grillfreudige vorging. Ebensowenig leuchtet ein, warum eine Security-Kraft stolz darauf hinwies, jemandem ein Schweizer Taschenmesser als Waffe abgenommen zu haben, wenn ein paar Meter nach der Kontrolle an den Verkaufsständen wesentlich gefährlichere, waffenartige Utensilien zu erwerben waren. Wenig Begeisterung löste das Verhalten der Security am So. Abend nach dem letzten live-act aus: Da wurde man mit barschen Worten zum Ausgang geschoben und geschubst, obwohl sehr viele Verkaufsstände noch geöffnet hatten, als solle man bei ihnen noch verweilen. Die Krönung kam mit dem Kameraverbot, das Herr Manson gefordert haben soll. Wie wichtig meint dieser Wicht, der sich mit Stelzen größer machte, sich nehmen zu müssen? Erlaubt waren am So. dann keine Profikameras, sondern nur einfache Sucherkameras, und zwar den ganzen Tag, auch wenn Herr Manson als letzter seinen Auftritt am Abend haben sollte. Seit wann ist eine Spiegelreflexkamera auf jeden Fall eine Profikamera? Und was ist mit Digitalkameras? Und selbst mit Sucherkameras aufgenommene Bilder kann man im Zeitalter der digitalen Technik sehr vielseitig bearbeiten. Das scheint jemandem entgangen zu sein. Noch einmal: Auf der Eintrittskarte stand als Vertragsbestandteil "... Kameras für den privaten Gebrauch ... erlaubt ..." - das sagt nichts über die Bauart oder die technische Ausstattung der Kamera aus. Da haben Herr Manson und der Veranstalter noch unbedingt mindestens juristische und technische Nachhilfestunden nötig. Andere, nämlich organisatorische Punkte hat der Veranstalter inzwischen schon gut gelernt: Das Parksystem und die Sanitäranlagen gaben keinen Anlass zur Beschwerde und waren zu unserer Zufriedenheit. Ein besonderes Lob hat der Veranstalter verdient für die Bereitstellung von einigen Duschen und Porzellan-WC-Anlagen mit freundlichem Personal. Insgesamt war das M'era Luna 2001 - trotz der Schikanen - ein Erlebnis, das sich auf jeden Fall gelohnt hat. Somit sei die homepage von M'era Luna empfohlen. schwilch |
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